Auf der weltliterarischen Bühne hat Emine Sevgi Özdamar einer deutschsprachigen Literatur, die "aus anderen Zungen" erwachsen ist, ihre unverwechselbare Stimme verliehen. In groß angelegten Erzählstücken lässt die Autorin ihre Protagonistin Schauplätze in der Türkei und Europa mit Szenen der Erinnerung bespielen. Ihr Figurenensemble reicht von einer Geschichten erzählenden Großmutter und einem surrealistischen Künstler in Istanbul bis zu einer Wohnheimleiterin und einem avantgardistischen Regisseur in Berlin. Wie Özdamars transkulturelles Schreiben zur Auseinandersetzung anregt, verdeutlichen die Beispielanalysen aus der Türkei, den USA und Deutschland in diesem Heft. Es enthält überdies ein Gespräch mit Özdamar und eine Auswahlbibliografie zu ihrem Werk.
Im August feiert Emine Sevgi Özdamar ihren 70. Geburtstag. Das TEXT+KRITIK-Heft beleuchtet ihr umfangreiches, transkulturelles Werk und enthält auch ein Interview mit Özdamar selbst. Auf der weltliterarischen Bühne hat Emine Sevgi Özdamar einer deutschsprachigen Literatur, die aus >anderen Zungen< erwachsen ist, ihre unverwechselbare Stimme verliehen. In einem groß angelegten Erzählstück übergibt die Autorin einer Protagonistin das Wort, die Schauplätze in der Türkei und Europa mit Szenen der Erinnerung bespielt. Ihren Auftritt haben unterschiedlichste Rollenfiguren, die von der Geschichten erzählenden Großmutter und einem surrealistischen Künstler in Istanbul bis zu einer Wohnheimleiterin und einem avantgardistischen Regisseur in Berlin reichen. Wie dieses transkulturelle Literaturereignis weltweit zur essayistischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung anregt, verdeutlichen die hier vorgelegten Beispielanalysen aus der Türkei, den USA und Deutschland.