|
Uljana Wolf, Lyrikerin und Übersetzerin, geboren 1979 in Berlin, studierte Germanistik und Kulturwissenschaft in Berlin und Krakau. Zuletzt veröffentlichte sie im Verlag kookbooks den Gedichtband meine schönste lengevitch (2013) und den Essayband Etymologischer Gossip (2021), der 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet wurde. Sie übersetzte zahlreiche Lyriker:innen ins Deutsche, u.a. Valzhyna Mort (gemeinsam mit Katharina Narbutovic), Christian Hawkey (gemeinsam mit Steffen Popp), Eugene Ostashevsky (gemeinsam mit Monika Rinck), Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki (gemeinsam mit Michael Zgodzay), Erín Moure und zuletzt Don Mee Choi (DMZ Kolonie, Spector Books /Volte Expanded 2023). Im Wintersemester 2019 hatte sie die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der FU Berlin inne und im Mai 2022 kuratierte sie das internationale Literaturfestival Poetica VI in Köln. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und unterrichtet Seminare zu Übersetzung und Lyrik u.a. am Institut für Sprachkunst, Wien und dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Wolfs lyrisches und übersetzerisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, so mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2016, dem Kunstpreis Berlin 2019 und dem Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie 2019 und 2021.
|