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LI?DIA JORGE, geboren 1946 in Boliqueime im Su?den Portugals studierte franzo?sische Literatur in Lissabon und ver- brachte einige Jahre damit, wa?hrend des Unabha?ngigkeitskampfes in Angola und Mosambik zu unterrichten. Sie lebt heute in Lissabon. Mit ihren ersten beiden Romanen geho?rte sie zur Avantgarde der zeitgeno?ssischen portugiesischen Literatur und hat seitdem zahlreiche renommierte Auszeichnungen fu?r ihre Arbeit erhalten. 2021 nahm Li?dia Jorge eine Professur an der Universita?t Genf an, auf die 2022 die Einrichtung des Li?dia-Jorge-Lehrstuhls an der University of Massachusetts Amherst folgte.
Ihr Roman »Erbarmen« wurde mit sechs renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter der Me?dicis e?tranger 2023 und der Transfuge Prize for the Best Lusophone Novel 2023. Marianne Gareis wurde 1957 in Süddeutschland geboren. Sie studierte Lateinamerikanistik, Anglistik und Ethnologie an der Freien Universität Berlin. Während des Studiums unternahm sie lange Reisen nach USA, Mexiko und Brasilien. Thema ihrer Magisterarbeit war das brasilianische Theater. Nach dem Studium verbrachte sie zwei Jahre in Lissabon, wo sie sich mit dem Theater und der Literatur Portugals beschäftigte.
1989 nahm sie ihre Tätigkeit als freiberufliche Übersetzerin für die Sprache Portugiesisch auf. Zwischen 1993 und 1996 lebte sie mit ihrer Familie in Braga/Nordportugal. Anschließend war sie einige Jahre lang beim Deutschen Entwicklungsdienst (DED) angestellt, für den sie u.a. die Brasilienprojekte betreute. Seit dem Jahr 2000 widmet Marianne Gareis sich ausschließlich dem literarischen Übersetzen.
Ihr Schwerpunkt lag viele Jahre lang auf der portugiesischen Literatur. So übersetzte sie u.a. José Saramago, Miguel Sousa Tavares und Gonçalo M. Tavares sowie die Dramatiker Abel Neves und Jaime Rocha. Seit dem Buchmesseschwerpunkt Brasilien (2013) beschäftigt sie sich wieder verstärkt mit der brasilianischen Literatur und machte dem deutschen Lesepublikum Autoren und Autorinnen wie Joaquim Machado de Assis, Andréa del Fuego, Paulo Scott und Tatiana Salem Levy zugänglich.
Seit circa 15 Jahren übersetzt sie auch aus dem Spanischen. So übertrug sie die spanischsprachigen Autor:innen Agustín Sánchez Vidal, Sergio Álvarez, Natalio Grueso, Samanta Schweblin und Aroa Moreno Durán ins Deutsche. Ihr derzeitiges großes Projekt ist die Übersetzung des großen Gesellschaftsromans "Os Maias" (Die Maias) des portugiesischen Autors José Maria Eça de Queirós, der in der Klassikerreihe des Hanser Verlags erscheinen wird. Neben dem Literaturübersetzen engagiert sie sich in der Nachwuchsförderung und als Leiterin von Übersetzungswerkstätten.
Marianne Gareis lebt heute am Bodensee und in Vila Nova de Milfontes/Portugal |