"Hilperich" ist eine Erzählung des berühmten deutsch-jüdischen Schriftstellers Jakob Wassermann (1873-1934). Es handelt sich um eines seiner bekanntesten Werke aus dem frühen 20. Jahrhundert. Und sich mit Themen wie Individualität, Ethik und gesellschaftlichen Spannungen auseinandersetzen.
Kanzlist Johann Querschneider zu Nürnberg, ein seltsamer Kauz, ein Hungerleider doch nach Diogenes' Art, erzählt: Vierundzwanzig Jahre sind seit meines Vaters Tod verflossen. Ich bin ein uneheliches Kind und führe den Namen meiner Mutter.