Das Leben ist zu schön, um aufs Klettern zu verzichten. Dieser Meinung ist zumindest Maria Kittl. Die Oberösterreicherin, Jahrgang 1931, gilt als eine der besten Kletterinnen ihrer Zeit und hätte unzählige Gründe, ihr Schicksal zu beklagen. Sie durchlebte die Armut der Weltkriegsjahre, überstand eine Krebserkrankung und einen Schlaganfall und musste den frühen Tod ihres Sohnes verkraften. Doch noch heute sagt sie: "Ich möchte hundert werden und immer noch klettern können." Einfühlsam erzählt die Journalistin Marlies Lattner-Czerny vom Leben einer inspirierenden Frau, die sich im Kampf gegen Schwerkraft und Zeit nicht unterkriegen lässt. Denn jammern sollen andere.
Das Leben ist zu kurz, um aufs Klettern zu verzichten. Dieser Meinung ist Maria Kittl, Jahrgang 1931. In einer Zeit, in der kaum Frauen durch hohe Wände stiegen, meisterte die Oberösterreicherin mit ihrem Mann die schwierigsten Touren im Alpenraum. Sie überstand die Armut der Weltkriegsjahre, den frühen Tod ihres Sohnes und später auch den ihres Mannes, eine Krebserkrankung und Knochenbrüche. Ihr Herz ist schwach geworden, doch ihr Dickkopf ist geblieben. Statt zu jammern, verfolgt sie lieber ihr Lebensziel: "Ich möchte 100 Jahre alt werden und immer noch klettern können!" Einfühlsam erzählt die Journalistin Marlies Lattner-Czerny die Geschichte einer unbeirrbaren Frau, die der Schwerkraft trotzt - und dem Älterwerden erst recht.