In Deutschland sind unfassbare Mengen von Kapital und Macht in den Händen Weniger konzentriert. Das hat reale Auswirkungen auf unser tägliches Leben - und dennoch wird zu selten über die Folgen gesprochen. Dabei zeigt sich die
Diktatur der Superreichen
immer deutlicher in einer zunehmend gespaltenen, unsolidarischen Gesellschaft, in verengten Debattenräumen und autoritären Tendenzen.
Sebastian Klein und Svenja Behrens untersuchen in ihrem neuen Buch, was es bedeutet, wenn nicht nur sehr viel Geld, sondern auch sehr viel Macht bei einer kleinen Minderheit konzentriert ist. Wer hält dieses System der Geldvermehrung am Laufen? Und warum setzen Politiker:innen sich so bereitwillig für die Belange sehr reicher Menschen ein? Auf der Spur intransparenter Machtsysteme haben die Autor:innen mit Milliardär:innen, professionellen Vermögensvermehrer:innen, Politiker:innen und Menschen gesprochen, die die toxische Macht der Superreichen brechen wollen. Dieses Buch ist eine scharfsinnige Diagnose des Systems, auf dem die Macht der Reichen basiert, und es liefert konstruktive Strategien, wie wir unsere Demokratie retten können.